Dienstag, März 27, 2007

Easterrabbit Hans in Love


Plötzlich und völlig unerwartet passierte es: Osterhase Hans verliebte sich. In Alberta. Alberta war die schönste Henne, die Hans je gesehen hatte. Und Hans kannte (aus beruflichen Gründen) viele Hühner. Es war Liebe auf den ersten Blick. Hans hatte feuchte Pfoten und konnte nächtelang nicht schlafen so aufgeregt war er. Würde Alberta seine Zuneigung erwidern? "Alberta, liebe Alberta", dachte er den ganzen Tag.
Es ging sogar soweit, dass er seine Arbeit vernachlässigte. Tausende weiße und bräunliche Eier blieben unbemalt in ihren Körben liegen. Da seine Kollegen Hans Arbeitsanteil übernehmen und Überstunden machen mussten, waren sie stinksauer auf ihn. Aber all das interessierte ihn nicht die Bohne.

"So kann das nicht weitergehen", stellte sein Freund Kai (der Maulwurf) fest, "du musst Alberta sagen, dass du sie liebst." Hans schluckte, aber er wusste Kai hatte Recht. Mit schrecklichen Herzklopfen näherte er sich dem Hühnerstall. "Alberta", rief Hans zaghaft. "Alberta, bist du da?" Seine Stimme war so dünn, dass ihn die geschwätzigen Hühner nicht hörten. Aber Otto, der Hahn hatte Hans sofort bemerkt. "Was willst du denn hier?" fragte er und plusterte sich vor ihm auf. So wie es Hähne nun mal machen. "Ich will, will mit Alberta sprechen", stotterte Hans und wippte von einem Bein auf das Andere. "Aha", musterte ihn Otto, "und warum, wenn ich fragen darf?" "Nun", entgegnete Hans, "das ist sehr persönlich, ich würde lieber ..." "Persönlich?" unterbrach ihn der Hahn, flatterte empört mit den Flügeln und wirbelte einigen Staub auf. "Alberta gehört zu mir", rief er aufgeregt, "ich würde zu gerne wissen, was so ein unangenehmer, langohriger Zeitgenosse wie du mit meiner Frau zu bereden hat!" Hans verschlug es den Atem. Alberta war verheiratet?

Aber er hatte keine Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn Otto war so verärgert und schimpfte so laut, dass sich inzwischen die ganze Hühnerschar um sie versammelt hatte und kicherte. Nun hatte jedes Tier auf dem Bauernhof mitbekommen, dass Hans unsterblich verliebt war. Auch Alberta, die verstohlen auf den Boden blickte und rot anlief. Am liebsten wäre Hans im Erdboden versunken und wünschte sich zum ersten mal in seinem Leben ein Maulwurf zu sein. Er lies traurig, enttäuscht und gedemütigt Schultern und Ohren hängen. Hans konnte das Gegacker der Hühner und das schreckliche Gehabe von Otto nicht mehr ertragen. "Ich muss hier weg", sagte er sich und rannte. Und rannte. Er blickte nicht zurück. Da Hähne nicht doof sind wußte Otto natürlich, dass er nicht die geringste Chance hatte Hans einzuholen und folgte ihm nicht. Am Acker mit den Riesenkohlköpfen angekommen hielt Hans an und schnaufte heftig. Alberta, liebe Alberta. "Das ging ja mächtig in die Hose", dachte er. Und weil er so frustriert war, begann er an einem Kohlkopf zu knabbern. Er knabberte so lange bis dieser restlos aufgegessen war. Danach widmete er sich dem Nächsten. Er frass so viele Kohlköpfe wie er nur konnte. Dann legte er sich zusammengerollt und mit dickem Bauch neben einen halb angefressenen Kohlkopf, der ihm Schutz vor der heißen Sonne bot und schlief erschöpft ein.

Fortsetzung folgt

Samstag, März 10, 2007

Flowers

Some days ago the publisher of my christmas cards and wrapping papers called. He would like to have pop-up cards, new Hampelmänner (jumping Jacks) and some Bastelbögen. So the following weeks I will be busy with christmas and handicraft stuff.

And till the new manuscript of the mathbook will arrive I´m going to work at flower drawings and pattern. Here´s a little foretaste: